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Rodungsstopp für den Hambacher Forst

Von Anna Stenz

30. Sep. 2018 –

Wir GRÜNE in Erftstadt unterstützen die Forderung eines Rodungsstopps für den Hambacher Forst! Das Unternehmen RWE argumentiert einseitig, ausschließlich mit der Angst der Men- schen, dass unsere Lichter ausgehen würden, wenn die Stromproduktion in den Braunkohle- kraftwerken nicht fortgesetzt wird. Auch wir haben eine lange Geschichte mit der Braunkohle. Aus unserer Erfahrung heraus sprechen wir uns dafür aus, die getroffenen Entscheidungen neu zu überdenken! In Erftstadt wurde bis in die 60er Jahre Braunkohle im offenen Tagebau geför- dert. 1959 wurde die Grube Donatus stillgelegt. 1961 wurde die Grube Liblar stillgelegt. Seit- dem wurden die Flächen allmählich rekultiviert. Es hat mehr als 50 Jahre gebraucht, um aus den Kraterlandschaften der Grube Donatus und Grube Liblar wieder einen Wald entstehen zu las- sen, der zur Naherholung dient und in dem auch wieder geschützte Tierarten zu finden sind.

 

Wir fordern, dass die Kohlekommission in Berlin einberufen wird und den gesellschaftlichen Protest gegen die Abholzung des Hambacher Forstes zur Kenntnis nimmt und berücksichtigt.

 

Der Kohleausstieg für Deutschland muss mit einer zukunftsweisenden Planung versehen wer- den, wobei nicht einseitig die Interessen eines Konzerns berücksichtigt werden dürfen. Die Braunkohlekraftwerke im Rhein-Erft-Kreis sind bekanntermaßen die Kraftwerke mit dem höchs- ten CO²-Ausstoß. Allein das Abschalten von erst mal nur zwei Kraftwerksblöcken dieses Wo- chenende in Bergheim-Niederaußem minimiert den CO²-Ausstoß um schätzungsweise 5 Mio t Co². Es macht keine Sinn die Kraftwerke im Stillstandsbetrieb vor zu halten und dafür jährlich

 

234 Mio € an RWE zu zahlen, wohl wissend, dass diese Kraftwerke nie wieder ans Netz gehen werden. Auch hier wird RWE wieder bevorzugt behandelt.

 

Hört auf die Vernunft! Lasst diesen Wald stehen und lasst uns neu planen!

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